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CASE STUDIES

Purchase Price Allocation (PPA) - Pharmaindustrie

Situation

  • Unser Mandant ist ein börsennotierter Konzern, der nach IFRS bilanziert.
  • Nach dem jüngsten Erwerb eines Unternehmens muss unser Mandant IFRS 3 anwenden: Dabei muss der Kaufpreis auf die verschiedenen Vermögenswerte des erworbenen Unternehmens aufgeteilt werden (PPA).
  • Das Unternehmen hat ein Jahr Zeit, um den Standard anzuwenden und:
    • die Höhe des verbleibenden Geschäfts- oder Firmenwerts zu veröffentlichen sowie die Auswirkungen auf die zukünftige Ertragslage des Konzerns näher zu erläutern.
    • der Finanzmarktaufsichtsbehörde, die Stichhaltigkeit seiner Entscheidungen zur Aufteilung des Kaufpreises darzulegen.

Unsere Rolle

  • Unter Federführung des Finanzvorstands analysieren wir die Beweggründe für die Transaktion und identifizieren die wesentlichen materiellen und immateriellen Vermögenswerte, die dem Kaufpreis zugrunde liegen.
  • Wir nehmen eine Neubewertung der bereits bilanzierten Vermögenswerte sowie eine erste Bewertung selbst erschaffener und damit nicht bilanzierte immaterieller Vermögenswerte vor, z.B.:
    • Marken
    • Patente und Lizenzen
    • Kundenbeziehungen
  • Wir bewerten die Verpflichtungen des Unternehmens aus Ereignissen der Vergangenheit (Pensionen, Risiken und Rechtsstreitigkeiten) nach IFRS sowie die Bedingungen des Kaufvertrages, der eine Preisanpassung vorsieht.
  • Wir begründen den verbleibenden Geschäfts- oder Firmenwert, der nach internationalen Standards nicht zugeordnet werden kann, und unterstützen den Konzern bei der externen Kommunikation.

Ergebnis

  • Das Finanzteam des Konzerns erhält einen kompletten Analysebericht zur Vorlage beim Jahresabschlussprüfer.
  • Die Aufteilungen von Vermögenswerten und die Berechnung von Verbindlichkeiten stützen sich auf eindeutig nachvollziehbare Grundlagen. Die Verwässerungs- und Antiverwässerungseffekte des Erwerbs auf das Ergebnis werden frühzeitig erkannt.
  • Die Methode zum regelmäßigen Impairment Test wird hierdurch festgelegt: Auswahl der einzelnen Geschäftseinheiten (Cash Generating Units), Feststellung von Anhaltspunkten für die Wertminderung einzelner Vermögenswerte.

Mehrwert für unseren Mandanten

  • Unabhängige Beratung
  • Pragmatische und nicht dogmatische Anwendung von Standards, die den wirtschaftlichen und branchentypischen Gegebenheiten möglichst nahe kommt
  • Speziell für die Aufgabe zusammengestelltes Team, das sich mit Transaktions- und Bewertungsfragen genauestens auskennt